CO2-neutraler Onlineshop
klimafreundlich
kostenloser Versand ab 35,-

PRIMAKLIMA

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Seit 1991 unterstützt PRIMAKLIMA die Aufforstung von Wäldern – weltweit.
Wälder entziehen der Atmosphäre CO2 – unabhängig von ihrem Standort. Jede Spende leistet in jedem Fall einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz. Nach international anerkannten Standards zertifiziert, erfüllen die Projekte höchste Qualitätsstandards.

Seit der Gründung von PRIMAKLIMA im Jahr 1991 ist der Verein gemeinnützig und nicht profitorientiert.

Die Zeitschrift Stiftung Warentest/Finanztest hat in der Ausgabe März 2018 die Kompensationsangebote von sechs Organisationen kritisch unter die Lupe genommen. Als einer von drei Anbietern wurde PRIMAKLIMA mit der Gesamtnote „sehr gut“ bewertet.


Die ökologischen und sozialen Mehrwerte stehen bei allen Projekten von PRIMAKLIMA im Fokus. Besonders die Projekte im Globalen Süden tragen wesentlich zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort bei. Sichere Einkommen, z.B. für die Pflege der Wälder, schaffen neue Fundamente. Kleinbäuerliche Strukturen werden gefördert, lokale Kooperativen können entstehen. Gleichzeitig schaffen die neuen Wälder wichtige Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und erhöhen die Biodiversität. Sie verbessern die Wasserversorgung in dürregefährdeten Regionen und schützen die Menschen und ihre Ernten vor Überschwemmungen.
Detaillierte Berichte zu allen Projekten, alle Zahlen und Fakten über PRIMAKLIMA finden Sie
unter: www.primaklima.org

BIOSONA gleicht durch eine Spende an PRIMAKLIMA die CO2-Emissionen aus, die durch den Betrieb dieses Onlineshops entstehen und die wir aktuell nicht vermeiden können, wie z.B. den CO2-Verbrauch der Speditionsfahrzeuge (Anlieferungen), Fahrtkosten, Papierverbrauch und das Heizen und Beleuchten des Lagers (Scope 1, 2  und 3). PRIMAKLIMA nutzt die Spende zur Aufforstung von Wäldern. Neue Bäume filtern das CO2 aus der Atmosphäre. Damit verursacht unser BIOSONA-Onlineshop unterm Strich kein zusätzliches Kilogramm CO2. Unser Onlineshop BISONA.de ist damit klimaneutral (siehe auch den Abschnitt „Über uns“).


Aktuelle Projekte:

Uganda, Kibale Nationalpark

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Der Kibale Nationalpark im Westen Ugandas ist ein echter Hotspot der Artenvielfalt: Neben der größten Schimpansen-Population der Welt leben hier zahllose weitere schützenswerte Tier- und Pflanzenarten. Wiederaufforstungen sind nötig, um dieses wertvolle Naturreservoir zu erhalten.

Auf den degradierten Flächen des Kibale Nationalparks breitet sich vor allem das schnellwüchsige Elefantengras aus. In dem sehr hohen (Menschengröße übersteigenden) Gras haben die heimischen Baumarten keine Chance, sich auf natürlichem Wege wieder anzusiedeln. Durch gezielte Wiederaufforstungen gelingt es jedoch, die Rückkehr der Regenwaldvegetation und der damit verbundenen Artenvielfalt zu ermöglichen. Das ist zuvor in keinem anderen zentralafrikanischen Land gelungen. Neben der Auswahl der richtigen Baumarten gehören sachgerechte Pflege und effektiver Feuerschutz zu den Maßnahmen, die zur Wiederherstellung des Ökosystems ergriffen werden. Für die Menschen vor Ort bietet das Projekt daher verschiedene Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten im Forstbereich. Um den Wald außerdem vor einer künftigen Übernutzung zu schützen, werden zusätzlich alternative Einkommensmöglichkeiten für die Bevölkerung vor Ort geschaffen.


Viele Familien im Umland leben immer noch ausschließlich von dem, was sie auf ihren Feldern anbauen. Die politische Situation der Vergangenheit hat eine schwierige Gemengelage hinterlassen, die ein Hemmschuh für eine positive wirtschaftliche Entwicklung ist. Die einseitig von der Landwirtschaft abhängigen Menschen leiden vor allem darunter, dass Wildtiere aus dem Nationalpark ihre Felder zerstören. Eine Entschädigung durch die Regierung gibt es dafür nicht – daher ist der Beitrag des Projekts für diese Familien sehr wichtig. Gewählte Vertreter:innen aus den angrenzenden Dörfern entwickeln zusammen mit Projektmitarbeiter:innen effektive Lösungen. Aus Mitteln des Projekts wurde beispielsweise bereits die Erstellung von Elefantenschutzgräben finanziert – denn Elefanten können die Ernte einer ganzen Saison innerhalb von nur einer Nacht zerstören. Ein besonders vielversprechender Ansatz, der nun getestet wird, ist das Anlegen von Teefeldern. Da der Tee den Wildtieren nicht schmeckt, werden die Felder auch nicht von ihnen zerstört. Die Familien können sich durch den Tee-Anbau eine neue, nachhaltige Einkommensquelle schaffen.

Nicaragua, Esteli

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Durch die Unterstützung von PRIMAKLIMA pflanzen die Farmer:innen nun Mischwälder an. Diese Wälder helfen nicht nur dabei, das globale Klima zu schützen. Sie sichern auch die Familien vor Ort wirksam vor den Folgen des Klimawandels ab. Die heimischen Baumarten brauchen nur wenig Pflege, um zu gedeihen – für die Landwirtschaft Betreibenden sind sie aber ein großer Gewinn. Die Landwirtschaft Betreibenden erhalten für die Pflege und den Wachstumserfolg faire Prämien. Später ermöglichen die Bäume ihnen zusätzliche Einnahmen durch nachhaltige Forstwirtschaft.

Die Wurzeln der Bäume sorgen außerdem dafür, dass z.B. viel mehr Wasser im Boden gespeichert wird. So wird gegen Überschwemmungen in der Regenzeit und dem Verlust der Ernte in Dürrezeiten vorgesorgt. Die Bäume verhindern darüber hinaus Bodenabtragungen und machen die Erde durch die Speicherung von Nährstoffen fruchtbarer.

Weil mehr als 95% der nicaraguanischen Bevölkerung zum Kochen die Öfen mit Holz befeuert, besteht ein enorm hoher Bedarf an Feuerholz. Auch hier helfen die neuen Wälder: Schnellwachsende Baumarten werden genutzt und schützen so alte Baumbestände vor der Abholzung. Der Einsatz holzsparender Öfen entlastet die Natur zusätzlich.

Die neuen Bäume in Nicaragua stellen für die Familien eine Lebensversicherung dar.


Cochabamba, Bolivien
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Viele Bewohner:innen der Projektregion Cochabamba stammen ursprünglich aus dem benachbarten Andenhochland. Dort reichten die kargen Ernten aber kaum für das Auskommen der Familien. Die Menschen suchen daher im fruchtbaren Amazonasbecken nach einer besseren Zukunft für ihre Kinder. Ihre Not zwingt sie dazu, dort Waldflächen zu roden, um sie landwirtschaftlich nutzbar zu machen. Dabei geht nicht nur uralter Regenwald verloren, sondern es werden auch große Mengen CO2 in die Atmosphäre freigesetzt. Darüber hinaus verlieren die Böden bei falscher landwirtschaftlicher Nutzung schnell ihre Fruchtbarkeit, so dass ein Teufelskreis aus Verarmung und Entwaldung entsteht.

Im Rahmen des Projekts wird dieser Teufelskreis durchbrochen: Die Menschen lernen neue landwirtschaftliche Techniken, die nachhaltigen Ernteertrag ermöglichen. Gleichzeitig werden bereits zerstörte Waldflächen wieder aufgeforstet. Die neuen Wälder sind eine zusätzliche Einkommensquelle für die Familien. Durch die Gründung von Genossenschaften werden bessere Handelsbedingungen geschaffen, so dass die Familien mit ihren Erzeugnissen faire Gewinne erzielen können.

PRIMAKLIMA unterstützt natürliche Klimalösungen wie die Schaffung und den Schutz von Wäldern – die sogenannten „Natural Climate Solutions“. Seinen Satzungszweck verwirklicht PRIMAKLIMA international über die Umsetzung von Waldprojekten sowie die Unterstützung bestehender Waldprojekte, was durch den Kauf und die Stilllegung von CO2-Zertifikaten unterlegt wird (Stilllegung = Schutz der Zertifikate vor dem Weiterverkauf). Die Zertifikate, die PRIMAKLIMA durch Projektumsetzungen im Ausland generiert, bilden ein konkretes Klimaschutzergebnis ab. Ein Zertifikat entspricht damit also der Einbindung oder Einsparung einer Tonne CO2.

PRIMAKLIMA bekämpft also nicht nur die Waldzerstörungen, sondern auch die Gründe dafür. Fast nebenbei leisten auch die neuen Bäume Enormes: Als Filter für das Klima entziehen sie der Luft das schädliche CO2.

Durch Ihre Spende können wir neue Wälder in Bolivien pflanzen und den Bestand sichern. So helfen Sie den Menschen vor Ort und tragen gleichzeitig aktiv zum Schutz unserer Umwelt bei – denn jeder gepflanzte Baum bedeutet eine Entlastung für das Weltklima


Deutschland, Schulwald in Rhauderfehn, Niedersachsen

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Buchen, Eichen, Kiefern, Fichten – die deutschen Wälder sind vielfältige Naturräume. Insgesamt 11,4 Mio. Hektar groß, bedecken Sie ca. ein Drittel der Fläche des Landes.  Jeder einzelne dieser Bäume ist ein wahrer Klimaschützer. Und für die meisten von uns ein Symbol für Leben, Kraft und Zukunft.
Seit Gründung von PRIMAKLIMA sind Projekte in Deutschland wichtige Elemente der Vereinsarbeit. Sie tragen aktiv zur Filterung von Wasser, zum Schutz des Bodens – und zur Speicherung von CO2 bei.
So unterschiedlich unsere deutschen Projekte auch sind, eines ist allen gemein: die Planung, Begleitung und regelmäßige Kontrolle durch erfahrene Forstexpert:innen.
 
Ein reiner Laubwald aus heimischen Baumarten wird angepflanzt. Hierzu gehören unter anderem Stieleiche, Traubeneiche, Roterle, Rotbuche, Hainbuche, Winterlinde, Spitzahorn, Bergahorn, Sandbirke, Esskastanie und Feldahorn. Der standortgerechte Wald trägt dazu bei, die Dominanz der Nadelwälder in Deutschland zu mildern. Zudem wird ein Waldrand aus 12 verschiedenen Straucharten angelegt, was zu einer sehr hohen Biodiversität führt und auch Lebensraum für viele Tierarten schaffen kann.

Der neue Wald ist Teil eines Schulprojektes und trägt somit zur nachhaltigen Bildung bei. So können bis zu 2.000 Schülerinnen und Schüler bei diesem  Projekt partizipieren. Hierbei können die Kinder spielreich viel Wissenswertes über nachhaltige ökologische Entwicklung lernen.



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