Bio-Fenchelblütenhonig – leicht würzig mit zartem Walnussbouquet
Dieser Bio-Fenchelblütenhonig der Blütenmeer Imkerei ist eine außergewöhnliche Honigspezialität für Liebhaber seltener Sortenhonige. Die Bienen sammeln den Nektar an den Blüten des Fenchels und verarbeiten ihn im Bienenstock zu einem charaktervollen Honig.
Geschmacklich verbindet der Fenchelblütenhonig eine angenehme Honigsüße mit einer leichten Würze und einem zarten Walnussbouquet. Dadurch unterscheidet er sich deutlich von milden und vorwiegend blumigen Honigsorten.
Die Blütenmeer Imkerei arbeitet nach den Richtlinien des ökologischen Anbauverbandes Bioland und lässt ihre Sortenhonige regelmäßig von unabhängigen Laboren untersuchen.
Wie schmeckt Bio-Fenchelblütenhonig?
Der Bio-Fenchelblütenhonig besitzt einen aromatischen und leicht würzigen Geschmack. Besonders charakteristisch ist sein zartes Walnussbouquet, das dem Honig eine außergewöhnliche geschmackliche Note verleiht.
Sein Geschmacksprofil ist damit interessanter und würziger als das vieler klassischer Blütenhonige, ohne so kräftig zu wirken wie beispielsweise Buchweizenhonig.
Gerade diese Kombination aus Süße, feiner Würze und dezent nussigen Aromen macht Fenchelblütenhonig zu einer interessanten Sorte für Honigliebhaber, die neue Geschmacksrichtungen entdecken möchten.
Welche Farbe und Konsistenz hat Fenchelblütenhonig?
Dieser Fenchelblütenhonig hat eine hellgelbe Farbe und eine feincremige Konsistenz.
Honig ist ein Naturprodukt. Farbe und Konsistenz können deshalb je nach Ernte und natürlichen Bedingungen variieren.
Auch während der Lagerung kann sich die Konsistenz verändern. Honig kann mit der Zeit kristallisieren und dadurch fester werden. Diese natürliche Kristallisation ist kein Qualitätsmangel.
Woher stammt der Bio-Fenchelblütenhonig?
Der Bio-Fenchelblütenhonig wird von der Bioland Blütenmeer Imkerei aus Brandenburg angeboten.
Die Blütenmeer Imkerei , gegründet 2007, arbeitet nach den Richtlinien des ökologischen Anbauverbandes Bioland. Die Einhaltung dieser Richtlinien wird regelmäßig kontrolliert.
Für ihre verschiedenen Sortenhonige nutzt die Imkerei Trachtgebiete im Westhavelland und wandert mit ihren Bienenvölkern für bestimmte Honigsorten auch zu geeigneten Trachtflächen außerhalb Brandenburgs.
So können je nach Blütezeit sehr unterschiedliche Sortenhonige entstehen – von klassischen Blütenhonigen bis hin zu seltenen Spezialitäten wie diesem Bio-Fenchelblütenhonig.
Fenchel – die Trachtpflanze dieses besonderen Honigs
Fenchel (Foeniculum vulgare) gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Die Pflanze bildet während ihrer Blüte zahlreiche kleine gelbe Einzelblüten, die in charakteristischen Dolden angeordnet sind.
Die Blüten können von Bienen auf der Suche nach Nektar und Pollen besucht werden.
Stehen während der Blüte ausreichend große Fenchelbestände als Tracht zur Verfügung, können die Bienen größere Mengen Fenchelblütennektar sammeln. Daraus entsteht ein charakteristischer Fenchelblütenhonig.
Da geeignete Fencheltrachten für die Gewinnung eines Sortenhonigs nicht überall zur Verfügung stehen, gehört Fenchelblütenhonig zu den eher ungewöhnlichen Honigsorten.
Fenchelblütenhonig oder Fenchelhonig – was ist der Unterschied?
Die Bezeichnung „Fenchelhonig“ kann zu Missverständnissen führen. Traditionell werden auch süße Fenchelzubereitungen beziehungsweise Fenchelsirupe unter ähnlichen Bezeichnungen angeboten.
Dieser Bio-Fenchelblütenhonig ist dagegen echter Bienenhonig: Die Bienen sammeln den Nektar an den Fenchelblüten und verarbeiten ihn im Bienenstock zu Honig.
Der charakteristische Geschmack entsteht somit aus der natürlichen Tracht der Fenchelblüten. Dem Honig wird kein Fenchelaroma zugesetzt.
Für Honigliebhaber ist diese Unterscheidung besonders wichtig: Fenchelblütenhonig ist ein Sortenhonig und kein mit Fenchel aromatisierter Sirup.
Wozu passt Bio-Fenchelblütenhonig?
Mit seinem leicht würzigen Geschmack und dem zarten Walnussbouquet ist Fenchelblütenhonig vielseitig verwendbar. Er kann sowohl klassische süße Speisen als auch Käse und ausgewählte herzhafte Gerichte geschmacklich ergänzen.
Sein besonderes Aroma kommt vor allem dort gut zur Geltung, wo es nicht von sehr kräftigen Zutaten überdeckt wird.
Fenchelblütenhonig als Brotaufstrich
Wer den besonderen Charakter dieses Sortenhonigs kennenlernen möchte, sollte ihn zunächst pur als Brotaufstrichprobieren.
Der Bio-Fenchelblütenhonig passt beispielsweise zu:
- frischem Weißbrot und Baguette
- Brötchen und Toast
- Bauernbrot
- mildem Vollkornbrot
- Butter
- Frischkäse
Besonders auf einem nur leicht gebutterten Brot kann sich das Zusammenspiel aus Honigsüße, leichter Würze und dem zarten Walnussbouquet gut entfalten.
Fenchelblütenhonig zu Joghurt, Quark und Müsli
Auch Naturjoghurt, Quark, Müsli, Haferflocken und Porridge lassen sich mit Fenchelblütenhonig süßen und aromatisch verfeinern.
Aufgrund seines zarten Walnussbouquets bieten sich insbesondere Kombinationen mit Walnüssen und anderen Nüssenan.
Auch Äpfel, Birnen, Feigen und Trockenfrüchte können geschmacklich gut mit diesem Honig harmonieren.
Fenchelblütenhonig zu Käse
Honig und Käse können interessante Geschmackskontraste bilden. Die Süße des Fenchelblütenhonigs trifft dabei auf salzige, cremige oder würzige Käsearomen.
Probieren Sie den Bio-Fenchelblütenhonig beispielsweise zu:
- Ziegenkäse
- Schafskäse
- mildem Bergkäse
- Brie und Camembert
- gereiftem Hartkäse
Besonders interessant kann die Kombination mit Käse und Walnüssen sein, da sie das vom Hersteller beschriebene zarte Walnussbouquet des Honigs geschmacklich aufgreift.
Kochen mit Fenchelblütenhonig
Fenchelblütenhonig muss nicht ausschließlich als Brotaufstrich verwendet werden. Seine leichte Würze eröffnet auch in der herzhaften Küche interessante Möglichkeiten.
Er eignet sich beispielsweise zum Verfeinern von Salatdressings und Vinaigrettes. In Kombination mit Olivenöl, Essig, Zitrone oder Senf kann seine Honigsüße einen angenehmen Gegenpol zur Säure und Würze bilden.
Auch für Marinaden und Glasuren lässt sich eine kleine Menge Fenchelblütenhonig verwenden.
Interessant ist er außerdem zu Ofengemüse und geröstetem Gemüse, insbesondere wenn die Speise mit Nüssen kombiniert wird.
Aufgrund seines besonderen Aromas empfiehlt es sich, zunächst sparsam zu dosieren.
Backen und Desserts mit Fenchelblütenhonig
Auch beim Backen und für Desserts kann Bio-Fenchelblütenhonig verwendet werden. Besonders interessant sind Rezepte, in denen sein leicht würziges und nussiges Geschmacksprofil bewusst zur Geltung kommen darf.
Sehr gut passen Zutaten wie:
- Walnüsse
- Haselnüsse
- Mandeln
- Äpfel
- Birnen
- Feigen
- Zimt und andere Backgewürze
Der Honig kann beispielsweise zum Süßen von Gebäck, Joghurt- und Quarkspeisen, Desserts oder einem Früchtekompott verwendet werden.
Welche Getränke kann man mit Fenchelblütenhonig süßen?
Bio-Fenchelblütenhonig eignet sich auch zum Süßen von Tee und anderen warmen Getränken.
Durch seinen leicht würzigen Charakter kann er besonders interessant sein zu:
- Schwarztee
- Kräutertee
- Fencheltee
- Gewürztee
- Chai
- warmer Milch
- pflanzlichen Drinks
Wer das feine Walnussbouquet des Honigs wahrnehmen möchte, sollte zunächst nur eine kleine Menge verwenden.
Bei sehr feinen Grüntees oder besonders zarten Darjeeling-Tees empfiehlt sich eine zurückhaltende Dosierung, damit das Eigenaroma des Honigs die feinen Geschmacksnuancen des Tees nicht überdeckt.
Wie sollte Bio-Fenchelblütenhonig gelagert werden?
Bio-Fenchelblütenhonig sollte trocken, dunkel und vor Wärme geschützt aufbewahrt werden. Nach der Verwendung sollte das Glas wieder gut verschlossen werden.
Eine Lagerung im Kühlschrank ist nicht erforderlich. Bei niedrigen Temperaturen kann Honig schneller fest werden beziehungsweise kristallisieren.
Die Kristallisation ist ein natürlicher Vorgang. Sie beeinträchtigt die Qualität des Honigs nicht.
Soll der Honig wieder weicher beziehungsweise flüssiger werden, kann das verschlossene Glas vorsichtig in einem warmen Wasserbad erwärmt werden.
Wie naturbelassen wird der Bio-Fenchelblütenhonig verarbeitet?
Die Blütenmeer Imkerei arbeitet nach den Richtlinien des Bioland-Verbandes. Für Bioland-Imkereien gelten zusätzliche Anforderungen an die Bienenhaltung sowie an Gewinnung, Verarbeitung und Lagerung des Honigs.
Der Honig wird möglichst schonend verarbeitet. Farbe, Geschmack und Konsistenz können sich aufgrund der natürlichen Eigenschaften des Honigs und unterschiedlicher Erntebedingungen verändern.
Auch die Kristallisation gehört zu den natürlichen Eigenschaften von Honig und stellt keinen Qualitätsmangel dar.
Ist dieser Bio Fenchelblütenhonig ein Rohhonig?
Roher Honig, auch Rohhonig genannt, ist ein Honig, der so naturbelassen wie möglich verarbeitet wurde. Er wird ohne ihn zu erhitzen, zu filtern oder zu schleudern, abgefüllt. Wie dieser Fenchelblütenhonig auch. Hier sind einige Merkmale, die einen Rohhonig auszeichnen:
Minimal verarbeitet
Rohhonig wird nicht erhitzt oder nur leicht erwärmt, um ihn besser abzufüllen. Er wird nur grob abgesiebt, um Pflanzenreste und andere Fremdstoffe herauszufiltern. Dadurch bleiben wertvolle Enzyme, Vitamine und Mineralien erhalten, die bei einer Erhitzung (über etwa 40 °C) verloren gehen könnten.
Natürliche Bestandteile
Da Rohhonig nicht intensiv gefiltert wird, enthält er oft noch Pollenpartikel und Propolis, Stoffe, die von den Bienen zum Schutz der Waben produziert werden, weil sie antiseptische, antivirale und entzündungshemmende Wirkung haben.
Besonderer Geschmack und Textur
Rohhonig hat oft einen intensiveren Geschmack und kann in der Konsistenz variieren, da der natürliche Kristallisationsprozess stattfindet. Er ist häufig cremiger oder kristalliner und kann sich von flüssigem, industriell verarbeitetem Honig unterscheiden.
Wer nach hochwertigem, naturbelassenem rohem Honig sucht, sollte auf Siegel wie z.B. Bioland achten, da für sie sehr strenge Qualitätsstandards gelten.
Bienen würden Bio kaufen!
Dieser Bio-Honig wurde nach den Richtlinien des BIOLAND-Verbandes geerntet. Imker, die sich den Richtlinien des BIOLAND-Verbandes verpflichtet haben, müssen u.a. die folgenden Vorschriften beachten:
- Das Beschneiden von Bienenflügeln oder andere Verstümmelungen sind verboten. In der nicht-biozertifizierten Imkerei können die Flügel der Bienenkönigin beschnitten werden, um die Königin am Ausfliegen (Schwärmen) zu hindern.
- Bienenstöcke, in denen die Bienen ihre Waben bauen und ihren Honig und Pollen speichern, sind ausschließlich an oder in der Nähe von ökologisch bewirtschafteten Feldern aufzustellen. Der Standort ist so zu wählen, dass in einem Umkreis von 3 km um den Bienenstock herum keine Verschmutzungen durch landwirtschaftliche oder nicht-landwirtschaftliche Verschmutzungsquellen zu erwarten sind. D.h., dass Industriegebiete und stark befahrene Straßen und Pflanzenkulturen, die mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden, zu meiden sind. Die Standorte der Bienenstöcke sind exakt zu protokolieren.
- Die Bienenstöcke, auch Beuten genannt, müssen aus natürlichen Materialien wie Holz, Stroh oder Lehm bestehen. Es dürfen auch bei der Herstellung keine schadstoffhaltigen Leime oder Anstrichstoffe verwendet werden. Zur Reinigung und Desinfektion von Bienenstöcken sind chemische Mittel nicht zugelassen.
- Die Mittelwände der Bienenbeuten dürfen nur aus BIOLAND-Wachs hergestellt werden. Mittelwände aus Kunststoffe sind verboten.
- Im Bienenwachs dürfen keine Rückstände von chemischen Therapeutika nachweisbar sein.
- Für die Fütterung von Bienen z.B. während der Winterzeit dürfen nur von BIOLAND zugelassene Futtermittel verwendet werden.
- Zur Bekämpfung der gelegentlich vorkommenden Varroa-Milben dürfen keine chemotherapeutischen Medikamente verwendet werden.
- Im Rahmen der Honigernte dürfen keine chemische Repellents verwendet werden, auch dürfen keine Bienen abgetötet werden.
- Nach der Honigernte darf der Honig nicht über 40°C erhitzt werden. Zum Entfernen von unerwünschten Inhaltsstoffen wie Wachsteilchen darf der Honig mit einem Sieb filtriert werden.
Um die Einhaltung dieser Vorschriften zu gewährleisten, werden alle BIOLAND-Imkereien einmal jährlich von unabhängigen Prüfstellen kontrolliert. Nur nach bestandener Prüfung wird das BIOLAND-Zertifikat für ein weiteres Jahr ausgestellt. Wer BIOLAND-Honig kauft, unterstützt die Bio-Imker, fördert die Biodiversität und trägt zur Sicherung unserer Ernten bei. Ökologisch bewirtschaftete Flächen weisen mehr Humus auf, können Wasser besser speichern, was den Pflanzen bei längeren Trockenperioden hilft und binden mehr Kohlendioxid (CO2) im Boden. Bio-Flächen gewährleisten die Artenvielfalt und den Lebensraum für ein ausreichendes Nahrungsangebot sowohl für Honigbienen als auch für Wildbienen.
Zutaten
Honig*, Ursprungsland: Deutschland: 100%
*Zutaten aus ökologischem Landbau
Qualität
Staatliche Siegel: EU Bio-Logo
Länderzusatz des EU-Logos: Deutsche Landwirtschaft
Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006
Welcher Standard wird erfüllt: Bioland, EWG 834/2007 Norm
Weitere gesetzliche Angaben
Inverkehrbringer:
Blütenmeer Imkerei GbR
Neustädter Str. 25
16845 Sieversdorf-Hohenofen
Allergiehinweise
Enthalten:
Fruktose
Weitere Eigenschaften
vegetarisch
