Bioland-Himbeerhonig von der Blütenmeer Imkerei – ein feinfruchtiger Honiggenuss
Der Bio-Himbeerhonig der Blütenmeer Imkerei ist eine besondere Honigspezialität für Liebhaber milder, blumiger und feinfruchtiger Honigsorten. Die Bienen sammeln den Nektar der zarten Himbeerblüten und verwandeln ihn in einen aromatischen Blütenhonig, der mit seiner angenehmen Süße und seinem harmonischen Geschmacksprofil begeistert.
Wie schmeckt Himbeerhonig?
Himbeerhonig zeichnet sich typischerweise durch eine milde, ausgewogene Süße und feine blumige Noten aus. Je nach Blütentracht und Ernte können sich dezente fruchtige Nuancen zeigen, die an die sommerliche Blütezeit der Himbeersträucher erinnern.
Anders als ein mit Himbeeren verfeinerter Honig schmeckt echter Himbeerblütenhonig nicht ausgeprägt nach Himbeerfrüchten. Sein besonderer Reiz liegt vielmehr in seinem feinen, harmonischen Blütenaroma.
Woher stammt Himbeerhonig und wie entsteht er?
Der Bio-Himbeerhonig stammt aus Deutschland und wird von der Blütenmeer Imkerei produziert. Die Imkerei, gegründet im Jahr 2007, befindet sich in Sieversdorf-Hohenofen im Nordwesten Brandenburgs, einer ländlich geprägten Region am Naturpark Westhavelland.
Die Blütenmeer Imkerei arbeitet nach den Richtlinien des ökologischen Anbauverbandes Bioland. Damit unterliegt die Imkerei zusätzlich zu den gesetzlichen Anforderungen für Bio-Lebensmittel den Richtlinien des Bioland-Verbandes.
Die Landschaft des Westhavellandes ist durch einen abwechslungsreichen Wechsel von Wiesen, Weiden, Feldern, Wäldern und wasserreichen Niederungen gekennzeichnet. Feuchtgebiete und Flussniederungen treffen hier auf trockenere Acker- und Waldflächen. Landwirtschaft und Natur prägen gemeinsam das Erscheinungsbild dieser dünn besiedelten Kulturlandschaft.
Himbeerhonig entsteht, wenn Bienen überwiegend den Nektar der Blüten von Himbeersträuchern sammeln. Die Himbeere (Rubus idaeus) wächst unter anderem an Waldrändern, auf Lichtungen und in lichten Wäldern. Ihre Blüten bieten Bienen während der Blütezeit eine wertvolle Nektarquelle.
Die Bienen tragen den gesammelten Nektar in den Bienenstock, wo er durch natürliche Prozesse zu Honig heranreift. Der Imker entnimmt den reifen Honig aus den Waben und füllt ihn nach der Verarbeitung in Gläser ab.
Welche Farbe und Konsistenz hat Himbeerhonig?
Himbeerblütenhonig besitzt häufig eine helle bis goldgelbe Farbe. Frisch geerntet kann er flüssig sein. Mit der Zeit kristallisiert er auf natürliche Weise und entwickelt, abhängig von seiner Zusammensetzung und Verarbeitung, eine fein- bis grobkristalline Konsistenz.
Die Kristallisation ist ein natürlicher Vorgang und kein Qualitätsmangel.
Zu welchen Speisen und Getränken passt Himbeerhonig?
Mit seiner milden Süße und seinem feinen Blütenaroma lässt sich Himbeerhonig vielseitig genießen.
- Brot und Brötchen: Als süßer Brotaufstrich auf frischem Bauernbrot, Toast oder Croissants.
- Naturjoghurt und Quark: Zum Verfeinern mit einer angenehm blumigen Honignote.
- Müsli und Porridge: Besonders lecker zu Haferflocken, Beeren und Nüssen.
- Pfannkuchen und Waffeln: Als aromatische Alternative zu Sirup oder Zucker.
- Obstsalat: Besonders passend zu Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Birnen.
- Desserts: Zum Abrunden von Milchreis, Grießbrei und milden Cremespeisen.
- Tee: Zum Süßen von mildem Schwarztee, Kräutertee oder Früchtetee.
Wie sollte Himbeerhonig gelagert werden?
Himbeerhonig sollte gut verschlossen, trocken, dunkel und möglichst bei gleichmäßiger, kühler Raumtemperatur aufbewahrt werden. Direkte Sonneneinstrahlung und starke Temperaturschwankungen sollten vermieden werden.
Eine Lagerung im Kühlschrank ist nicht erforderlich. Niedrige Temperaturen können die Kristallisation und damit die Konsistenz des Honigs beeinflussen.
Ist dieser Bio Himbeerhonig ein Rohhonig?
Roher Honig, auch Rohhonig genannt, ist ein Honig, der so naturbelassen wie möglich verarbeitet wurde. Er wird ohne ihn zu erhitzen, zu filtern oder zu schleudern, abgefüllt. Wie dieser Buchweizenhonig auch. Hier sind einige Merkmale, die einen Rohhonig auszeichnen:
Minimal verarbeitet
Rohhonig wird nicht erhitzt oder nur leicht erwärmt, um ihn besser abzufüllen. Er wird nur grob abgesiebt, um Pflanzenreste und andere Fremdstoffe herauszufiltern. Dadurch bleiben wertvolle Enzyme, Vitamine und Mineralien erhalten, die bei einer Erhitzung (über etwa 40 °C) verloren gehen könnten.
Natürliche Bestandteile
Da Rohhonig nicht intensiv gefiltert wird, enthält er oft noch Pollenpartikel und Propolis, Stoffe, die von den Bienen zum Schutz der Waben produziert werden, weil sie antiseptische, antivirale und entzündungshemmende Wirkung haben.
Besonderer Geschmack und Textur
Rohhonig hat oft einen intensiveren Geschmack und kann in der Konsistenz variieren, da der natürliche Kristallisationsprozess stattfindet. Er ist häufig cremiger oder kristalliner und kann sich von flüssigem, industriell verarbeitetem Honig unterscheiden.
Wer nach hochwertigem, naturbelassenem rohem Honig sucht, sollte auf Siegel wie z.B. Bioland achten, da für sie sehr strenge Qualitätsstandards gelten.
Bienen würden Bio kaufen!
Dieser Bio-Honig wurde nach den Richtlinien des BIOLAND-Verbandes geerntet. Imker, die sich den Richtlinien des BIOLAND-Verbandes verpflichtet haben, müssen u.a. die folgenden Vorschriften beachten:
- Das Beschneiden von Bienenflügeln oder andere Verstümmelungen sind verboten. In der nicht-biozertifizierten Imkerei können die Flügel der Bienenkönigin beschnitten werden, um die Königin am Ausfliegen (Schwärmen) zu hindern.
- Bienenstöcke, in denen die Bienen ihre Waben bauen und ihren Honig und Pollen speichern, sind ausschließlich an oder in der Nähe von ökologisch bewirtschafteten Feldern aufzustellen. Der Standort ist so zu wählen, dass in einem Umkreis von 3 km um den Bienenstock herum keine Verschmutzungen durch landwirtschaftliche oder nicht-landwirtschaftliche Verschmutzungsquellen zu erwarten sind. D.h., dass Industriegebiete und stark befahrene Straßen und Pflanzenkulturen, die mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden, zu meiden sind. Die Standorte der Bienenstöcke sind exakt zu protokolieren.
- Die Bienenstöcke, auch Beuten genannt, müssen aus natürlichen Materialien wie Holz, Stroh oder Lehm bestehen. Es dürfen auch bei der Herstellung keine schadstoffhaltigen Leime oder Anstrichstoffe verwendet werden. Zur Reinigung und Desinfektion von Bienenstöcken sind chemische Mittel nicht zugelassen.
- Die Mittelwände der Bienenbeuten dürfen nur aus BIOLAND-Wachs hergestellt werden. Mittelwände aus Kunststoffe sind verboten.
- Im Bienenwachs dürfen keine Rückstände von chemischen Therapeutika nachweisbar sein.
- Für die Fütterung von Bienen z.B. während der Winterzeit dürfen nur von BIOLAND zugelassene Futtermittel verwendet werden.
- Zur Bekämpfung der gelegentlich vorkommenden Varroa-Milben dürfen keine chemotherapeutischen Medikamente verwendet werden.
- Im Rahmen der Honigernte dürfen keine chemische Repellents verwendet werden, auch dürfen keine Bienen abgetötet werden.
- Nach der Honigernte darf der Honig nicht über 40°C erhitzt werden. Zum Entfernen von unerwünschten Inhaltsstoffen wie Wachsteilchen darf der Honig mit einem Sieb filtriert werden.
Um die Einhaltung dieser Vorschriften zu gewährleisten, werden alle BIOLAND-Imkereien einmal jährlich von unabhängigen Prüfstellen kontrolliert. Nur nach bestandener Prüfung wird das BIOLAND-Zertifikat für ein weiteres Jahr ausgestellt. Wer BIOLAND-Honig kauft, unterstützt die Bio-Imker, fördert die Biodiversität und trägt zur Sicherung unserer Ernten bei. Ökologisch bewirtschaftete Flächen weisen mehr Humus auf, können Wasser besser speichern, was den Pflanzen bei längeren Trockenperioden hilft und binden mehr Kohlendioxid (CO2) im Boden. Bio-Flächen gewährleisten die Artenvielfalt und den Lebensraum für ein ausreichendes Nahrungsangebot sowohl für Honigbienen als auch für Wildbienen.
Zutaten
Honig*, Ursprungsland: Deutschland: 100%
*Zutaten aus ökologischem Landbau
Qualität
Staatliche Siegel: EU Bio-Logo
Länderzusatz des EU-Logos: Deutsche Landwirtschaft
Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006
Welcher Standard wird erfüllt: Bioland, EWG 834/2007 Norm
Weitere gesetzliche Angaben
Inverkehrbringer:
Blütenmeer Imkerei GbR
Neustädter Str. 25
16845 Sieversdorf-Hohenofen
Allergiehinweise
Enthalten:
Fruktose
Weitere Eigenschaften
vegetarisch
