Demeter Kornblumenhonig – kräftig, würzig & aromatisch mit feiner Karamellnote
Dieser Demeter Kornblumenhonig hat einen kräftigen und aromatischen Geschmack. Er schmeckt würzig und leicht malzig und unterscheidet sich deutlich von milden Honigsorten. Oft weist er eine feine Karamellnote auf, die ihm eine angenehme Tiefe verleiht. Im Abgang kann er leicht herb oder dezent bitter wirken, was seinen charakteristischen Geschmack ausmacht.
Dieser Demeter Kornblumenhonig hat beim eurobee Honey Award 2025 die Silbermedaille gewonnen
Für welche Speisen kann man Kornblumenhonig am besten verwenden?
Kornblumenhonig eignet sich besonders gut für Speisen, bei denen sein kräftiger und würziger Geschmack zur Geltung kommt.
Man kann ihn sehr gut als Brotaufstrich verwenden, vor allem auf dunklem oder kräftigem Brot. Auch zu Käse passt Kornblumenhonig hervorragend, insbesondere zu würzigem Hartkäse oder Ziegenkäse, da seine leichte Bitternote einen interessanten Kontrast bildet.
Darüber hinaus kann man Kornblumenhonig in der herzhaften Küche einsetzen. Er eignet sich zum Beispiel für Salatdressings oder Marinaden für Fleisch und Gemüse, weil er eine aromatische Tiefe und eine leichte Süße hinzufügt.
Auch beim Backen kann Kornblumenhonig verwendet werden. Er verleiht Kuchen und Gebäck eine kräftigere, leicht malzige Note als milde Honigsorten.
Außerdem kann man Kornblumenhonig zum Süßen von Getränken wie Tee verwenden, wenn man ein intensiveres Aroma wünscht.
Woher stammt dieser Demeter Bio Kornblumenhonig?
Dieser Demeter Bio Kornblumenhonig wird von der Demeter-Imkerei Heilmann in Müncheberg in Brandenburg geerntet. Die Familie Heilmann betreibt die Demeter-Imkerei seit 2019 auf dem Hof Apfeltraum. Sie hält ihre Bienen nach Demeter-Richtlinien "wesensgemäß" und orientiert sich an ihren natürlichen Bedürfnissen. Die Bienenvölker stehen an den Äckern im Landkreis Märkisch Oderland und im Spreewald.
Demeter Honig – Natur pur
Ziel in der Demeter-Imkerei ist es, möglichst alle wertvollen Inhaltsstoffe inkl. der Geschmacksstoffe des Honigs zu bewahren. Und das geht nur, wenn der Honig zum Erntezeitpunkt direkt ins Honigglas abgefüllt wird. Warum? Honig kristallisiert immer über kurz oder lang, d.h. der Honig wird mit der Zeit fest - je nach Sorte. Für das Tempo ist dabei das sortentypische Spektrum der im Nektar enthaltenen Zuckerarten verantwortlich. Desto mehr Fructose enthalten ist, desto länger bleibt ein Honig flüssig. Das beste Beispiel für den hohen Fructose-Anteil ist der Robinienhonig, auch Akazienhonig genannt. Die andere Zuckerart, die in Honig vorkommt, ist die Glucose, auch als Traubenzucker bekannt. So ist z.B. im Rapshonig der Traubenzucker-Anteil relativ hoch. Deshalb wird er sehr schnell hart. Deshalb muss in der Demeter-Imkerei das Abfüllen des Honigs direkt nach der Ernte erfolgen. Später müsste der Honig zum Abfüllen erwärmt und dadurch verflüssigt werden, aber das würde die wertvollen Enzyme schädigen und ist daher in der Demeter-Imkerei nicht erlaubt. Ganz korrekt gesagt: nur in Ausnahmefällen und dann nur bis 35 Grad. Abgefüllt im Glas reift so ein Demeter-Honig auf natürliche Weise wie ein Wein im Holzfass, wird trüber, vielleicht farblich heller und fester. So können sich Marmorierungen und kleine Kristalle bilden. Auch deshalb können sich bei der gleichen Honigsorte der Geschmack, die Cremigkeit oder die Farbe von Glas zu Glas leicht verändern. Das jedoch ist für den Kenner ein Gütezeichen.
Ist dieser Demeter ein Rohhonig?
Roher Honig, auch Rohhonig genannt, ist ein Honig, der so naturbelassen wie möglich verarbeitet wurde. Er wird ohne ihn zu erhitzen, zu filtern oder zu schleudern, abgefüllt. Wie dieser Kornblumenhonig auch. Hier sind einige Merkmale, die Rohhonig auszeichnen:
- Minimal verarbeitet
- Rohhonig wird nicht erhitzt oder nur leicht erwärmt, um ihn besser abzufüllen. Er wird nur grob abgesiebt, um Pflanzenreste und andere Fremdstoffe herauszufiltern. Dadurch bleiben wertvolle Enzyme, Antioxidantien, Vitamine und Mineralien erhalten, die bei einer Erhitzung (über etwa 40 °C) verloren gehen könnten.
- Natürliche Bestandteile
- Da Rohhonig nicht intensiv gefiltert wird, enthält er oft noch Pollenpartikel und Propolis, Stoffe, die von den Bienen zum Schutz der Waben produziert werden, weil sie antiseptische, antivirale und entzündungshemmende Wirkung haben.
- Besonderer Geschmack und Textur
- Rohhonig hat oft einen intensiveren Geschmack und kann in der Konsistenz variieren, da der natürliche Kristallisationsprozess stattfindet. Er ist häufig cremiger oder kristalliner und kann sich von flüssigem, industriell verarbeitetem Honig unterscheiden.
- Wer nach hochwertigem, naturbelassenem rohem Honig sucht, sollte auf Siegel wie z.B. Demeter achten, da für sie die strengsten Qualitätsstandards gelten. Demeter Honig wird – was die Inhaltsstoffe anbelangt – am schonendsten von allen Bio-Standards geimkert.
Was ist das Besondere an Demeter-Honig?
Die Haltung von Bienen nach den Demeter-Kriterien erfordert die Einhaltung spezifischer Richtlinien, die weit über die Anforderungen der normalen Bio-Imkerei hinausgehen. Hier sind die wichtigsten Kriterien:
- Bienenstöcke und Materialien
- Natürliche Materialien: Bienenstöcke müssen aus natürlichen Materialien wie Holz bestehen. Die Verwendung von synthetischen Farben, Lacken oder Kunststoffen ist nicht erlaubt. Bei der Verarbeitung wird konsequent auf Plastikbehälter verzichtet, um Mikroplastik im Honig zu vermeiden.
- Wabenbau: Bienen sollen ihren Wabenbau so weit wie möglich selbst gestalten. Es wird nur ein kleiner Anfangsstreifen aus Naturwachs verwendet, um den Bienen Orientierung zu geben.
- Fütterung der Bienen
- Eigener Honig als Winterfutter: Im Winter müssen die Bienen mit ihrem eigenen Honig gefüttert werden. Die Fütterung mit Zucker (auch Bio-Zucker) ist nur in Ausnahmefällen erlaubt und muss begründet werden.
- Zuckerfütterung: Falls Zucker als Winterfutter eingesetzt wird, darf dieser nur in Notfällen und begrenzt verwendet werden. Der Großteil des Winterfutters muss aus dem eigenen Honig bestehen.
- Königinnenzucht und Völkervermehrung
- Natürliche Vermehrung: Die Vermehrung der Bienenvölker erfolgt durch Schwarmtrieb, also auf natürliche Weise. Künstliche Vermehrungsmethoden wie die künstliche Besamung der Königinnen sind verboten.
- Königinnenzucht: Die Königinnen dürfen nicht die Flügel gestutzt bekommen. Die Zucht erfolgt ohne Eingriffe in den natürlichen Prozess.
- Gesundheit und Behandlung
- Natürliche Behandlungsmethoden: Bei der Behandlung von Krankheiten dürfen nur natürliche und zugelassene Mittel verwendet werden. Chemisch-synthetische Medikamente sind verboten.
- Varroa-Behandlung: Es dürfen nur organische Säuren wie Ameisen-, Milch- oder Oxalsäure sowie ätherische Öle verwendet werden, um die Varroamilbe zu bekämpfen.
- Honigernte und Verarbeitung
- Schonende Honigernte: Demeter-Honig wird durch eine besonders schonende Methode gewonnen, um die wertvollen Inhaltsstoffe, die Aromen und die natürlichen Enzyme des Honigs zu erhalten. Die Bienen dürfen während der Ernte nicht mit synthetischen Mitteln wie Rauch oder Chemikalien gestört werden.
- Verarbeitungstemperaturen: Demeter-Imker dürfen Honig nach der Ernte nicht standardmäßig erwärmen, sondern müssen ihn ohne Zwischenlagerung sofort nach der Ernte in die Verkaufsgläser abfüllen. Nur in Ausnahmefällen darf der Honig auf maximal 35°C (Brutnesttemperatur) erwärmt werden, um die Fließfähigkeit beim Abfüllen zu gewährleisten. Für die anderen Imker gelten laut Honigverordnung 40°C als Obergrenze.
- Höchste Produktqualität: Der Honig wird nicht filtriert, sondern lediglich grob gesiebt, um alle natürlichen Bestandteile zu erhalten. Dies trägt dazu bei, dass Demeter-Honig eine besonders hohe Qualität aufweist, was sich in Geschmack und Inhaltsstoffen widerspiegelt.
- Förderung der Biodiversität
- Blühflächen: Demeter bevorzugt biologisch-dynamisch bewirtschaftete Flächen und Gebiete mit reicher Blütenvielfalt als Standorte für die Bienenstöcke. Imker müssen Blühflächen schaffen und pflegen, um den Bienen ausreichend Nahrung zur Verfügung zu stellen und die Biodiversität zu fördern.
- Umweltschutz: Die Demeter-Imkerei fördert eine ganzheitliche Landwirtschaft, die den Schutz der Umwelt und der Bienen zum Ziel hat. Demeter-Imker unterstützen aktiv die Förderung der Biodiversität durch das Anlegen von Blühstreifen und die Pflege von naturnahen Lebensräumen, um eine gesunde Umwelt für die Bienen zu schaffen.
Diese strengen Vorgaben sollen sicherstellen, dass die Bienenhaltung nach Demeter-Kriterien im Einklang mit der Natur erfolgt und die natürlichen Bedürfnisse der Bienen respektiert werden.
Durch diese strengen Demeter-Vorschriften entstehen für den Demeter-Imker deutlich höhere Kosten. Die Bienenvölker der Imkerei Heilmann gehen mit durchschnittlich 70% eigenem Honig in den Winter. Auch ist die Zufütterung mit Demeter-Zucker teurer. Auch werden die Transportstrecken auf maximal 30 – 60 Minuten, um Stress für die Bienen zu vermeiden. Durch die Demeter-Vorschriften hat ein Imker etwa 30% weniger Ertrag als Imker aus anderen Bioverbänden.
Zutaten
**Zutaten aus biol.dynamischem Anbau
Lager- und Aufbewahrungshinweis
Kühl, dunkel und trocken lagern.
Qualität
| Bioerzeugnis | ja |
| Staatliche Siegel | Bio EU-Logo |
| Länderzusatz des EU-Logos | Deutsche Landwirtschaft |
| Öko-Kontrollstelle | DE-ÖKO-037 |
| Welcher Standard wird erfüllt | Demeter |
Weitere gesetzliche Angaben
| Zusatzstoffe, Rechtlicher Hinweis | wie andere Rohkost auch ist Honig für Säuglinge unter 12 Monaten nicht geeignet |
| Bezeichnung des Lebensmittels | Kornblumenhonig |
| Inverkehrbringer | Imkerei Heilmann, Hauptstr. 43a, 15374 Müncheberg |
Allergiehinweise
Enthalten:
Fruktose,
Weitere Eigenschaften
| vegetarisch |
GTIN
4260612710513
