Bio-Erythrit Biosüße – kalorienfreie Zuckeralternative zum Süßen und Backen
Die Biosüße von Genuss ohne Reue ist eine kristalline Zuckeralternative auf Basis von 100 % Bio-Erythrit. Optisch ähnelt sie klassischem Haushaltszucker und lässt sich vielseitig zum Süßen von Getränken, Müsli, Joghurt, Desserts sowie zum Kochen und Backen einsetzen.
Erythrit gehört zur Gruppe der Zuckeralkohole, auch Polyole genannt. Die Biosüße wird aus biologisch angebautem Mais durch einen Fermentationsprozess gewonnen. Sie enthält keine zusätzlichen Aromen oder klassischen Zucker und ist sowohl vegan als auch vegetarisch.
Wie schmeckt Biosüße aus Erythrit?
Biosüße besitzt einen klaren, milden und weitgehend neutralen süßen Geschmack. Dadurch kann sie in vielen Speisen und Getränken verwendet werden, ohne deren ursprüngliches Aroma stark zu verändern.
Zuckerähnlicher Geschmack mit leichter Frische
Erythrit schmeckt ähnlich wie Haushaltszucker, besitzt jedoch eine geringere Süßkraft. Beim Auflösen im Mund kann außerdem ein leicht kühlender beziehungsweise frischer Effekt wahrgenommen werden. Dieser ist eine typische Eigenschaft von Erythrit und entsteht beim Auflösen der Kristalle.
Der Geschmack lässt sich beschreiben als:
- mild süß,
- weitgehend neutral,
- ohne ausgeprägtes Eigenaroma,
- leicht kühlend,
- ohne die kräftigen Karamell- oder Malznoten vieler Sirupe und Zuckerarten.
Dadurch eignet sich Biosüße besonders für Lebensmittel, bei denen der Eigengeschmack der übrigen Zutaten möglichst unverändert bleiben soll.
Wie süß ist Erythrit im Vergleich zu Zucker?
Erythrit erreicht ungefähr 70 % der Süßkraft von Haushaltszucker. Wer beispielsweise normalerweise 100 g Zucker verwendet, benötigt für eine vergleichbare Süßwahrnehmung grundsätzlich etwas mehr Erythrit.
Wie viel Biosüße tatsächlich benötigt wird, hängt jedoch vom persönlichen Geschmack und vom jeweiligen Rezept ab.
Nicht immer Zucker im Verhältnis 1:1 ersetzen
Beim Kochen und bei kalten Speisen lässt sich die Süßungsmenge relativ einfach nach Geschmack anpassen.
Beim Backen sollte berücksichtigt werden, dass Zucker neben der Süße weitere Funktionen erfüllt. Er beeinflusst unter anderem:
- Volumen,
- Bräunung,
- Feuchtigkeit,
- Konsistenz,
- Struktur eines Teiges.
Deshalb lässt sich Haushaltszucker nicht in jedem Backrezept vollständig und ohne Anpassung durch Erythrit ersetzen.
Woraus wird Biosüße hergestellt?
Die Biosüße besteht aus Bio-Erythrit. Als Ausgangsstoff dient nach Herstellerangaben biologisch angebauter Mais.
Herstellung durch Fermentation
Zur Herstellung wird zunächst aus dem pflanzlichen Rohstoff eine kohlenhydrathaltige Ausgangslösung gewonnen. Diese wird anschließend mithilfe von Mikroorganismen fermentiert.
Bei dieser Fermentation entsteht Erythrit. Anschließend wird das Erythrit gereinigt, konzentriert und kristallisiert. Dadurch entstehen die weißen Kristalle, die optisch an normalen Haushaltszucker erinnern.
Das Prinzip ähnelt anderen natürlichen Fermentationsprozessen, bei denen Mikroorganismen bestimmte Bestandteile eines pflanzlichen Rohstoffes umwandeln.
Was ist Erythrit?
Erythrit ist ein Zuckeralkohol beziehungsweise ein Polyol. Trotz der Bezeichnung „Zuckeralkohol“ handelt es sich dabei nicht um Alkohol im Sinne von Ethanol.
Erythrit kommt auch natürlicherweise in kleinen Mengen in verschiedenen Lebensmitteln vor, beispielsweise in bestimmten Früchten und fermentierten Lebensmitteln.
Wie wird Erythrit im Körper verarbeitet?
Erythrit unterscheidet sich von vielen anderen Zuckeralkoholen dadurch, dass ein großer Teil bereits im Dünndarm aufgenommen wird. Anschließend wird es weitgehend unverändert über die Nieren ausgeschieden.
Nur ein kleiner Anteil gelangt in den Dickdarm. Deshalb wird Erythrit von vielen Menschen besser vertragen als beispielsweise größere Mengen Sorbit.
Wie hoch ist der glykämische Index von Erythrit?
Der glykämische Index (GI) von Erythrit liegt bei 0.
Zum Vergleich:
- Erythrit: GI 0
- Xylit: ungefähr GI 7–13
- Haushaltszucker: ungefähr GI 59–65
- Glucose: GI 100
Der glykämische Index beschreibt, wie stark und wie schnell ein kohlenhydrathaltiges Lebensmittel den Blutzuckerspiegel im Vergleich zu Glucose beeinflusst.
Da Erythrit vom menschlichen Körper praktisch nicht zur Energiegewinnung verstoffwechselt wird, unterscheidet es sich hierbei deutlich von Haushaltszucker.
Wie viele Kalorien enthält Biosüße?
Für Erythrit wird in der Europäischen Union ein physiologischer Brennwert von 0 kJ beziehungsweise 0 kcal pro Gramm angesetzt.
Damit unterscheidet sich Erythrit deutlich von Haushaltszucker, der ungefähr 4 kcal pro Gramm beziehungsweise rund 400 kcal pro 100 g liefert.
Welche Speisen kann man mit Biosüße süßen?
Bio-Erythrit lässt sich ähnlich wie Zucker für viele kalte und warme Speisen verwenden.
Frühstück und Müsli
Biosüße eignet sich zum Süßen von:
- Müsli,
- Haferflocken,
- Porridge,
- Overnight Oats,
- Naturjoghurt,
- Skyr,
- Quark,
- pflanzlichen Joghurtalternativen,
- Obstsalat,
- Chia-Pudding.
Da Erythrit nur wenig Eigengeschmack besitzt, bleiben beispielsweise Frucht-, Getreide- oder Nussaromen gut wahrnehmbar.
Desserts und Süßspeisen
Auch zahlreiche Desserts lassen sich mit Biosüße zubereiten, beispielsweise:
- Pudding,
- Cremes,
- Quarkspeisen,
- Joghurtdesserts,
- Obstkompott,
- Eis,
- Schokoladendesserts,
- selbst gemachte Süßspeisen.
Besonders bei kalten Speisen kann die leichte kühlende Wirkung des Erythrits geschmacklich gut passen.
Welche Getränke kann man mit Biosüße süßen?
Der weitgehend neutrale Geschmack macht Biosüße zu einer vielseitigen Alternative für warme und kalte Getränke.
Tee
Biosüße eignet sich beispielsweise für:
- schwarzen Tee,
- grünen Tee,
- Kräutertee,
- Früchtetee,
- Rooibostee,
- Chai.
Anders als Honig, Ahornsirup oder Yacon-Sirup bringt Erythrit kaum ein eigenes Aroma in den Tee ein. Deshalb eignet es sich besonders dann, wenn der ursprüngliche Geschmack des Tees möglichst unverändert erhalten bleiben soll.
Kaffee und Kakao
Auch folgende Getränke lassen sich mit Erythrit süßen:
Smoothies und kalte Getränke
Biosüße kann außerdem zum Süßen von Smoothies, Shakes und selbst zubereiteten Erfrischungsgetränken eingesetzt werden.
Bei sehr kalten Getränken sollte berücksichtigt werden, dass sich Erythrit langsamer lösen kann als normaler Zucker.
Kann man mit Biosüße backen?
Ja. Laut Hersteller eignet sich Biosüße sowohl zum Süßen als auch zum Backen.
Sie kann beispielsweise verwendet werden für:
- Kuchen,
- Muffins,
- Kekse,
- Plätzchen,
- Waffeln,
- Pfannkuchen,
- süße Aufläufe.
Besonderheiten beim Backen mit Erythrit
Erythrit verhält sich beim Backen nicht vollständig wie Haushaltszucker. Es karamellisiert und bräunt beispielsweise deutlich weniger.
Außerdem kann Erythrit nach dem Abkühlen wieder kristallisieren. Dies kann bei sehr hohen Erythrit-Mengen zu einer leicht körnigen Konsistenz führen.
Der Hersteller empfiehlt deshalb, dass Biosüße beim Backen nicht mehr als etwa 20 % der gesamten Zutatenmenge ausmachen sollte.
Kann Biosüße Verdauungsbeschwerden verursachen?
Wie andere Zuckeralkohole kann auch Erythrit bei sehr großen Verzehrmengen Verdauungsbeschwerden verursachen.
Möglich sind beispielsweise:
- Blähungen,
- Bauchgrummeln,
- weicher Stuhl,
- Durchfall.
Erythrit wird allerdings zu einem großen Teil bereits im Dünndarm aufgenommen und deshalb häufig besser vertragen als manche anderen Polyole.
Langsam mit kleineren Mengen beginnen
Wer Erythrit bisher kaum verwendet hat, sollte zunächst kleinere Mengen ausprobieren und die individuelle Verträglichkeit berücksichtigen.
Für Lebensmittel mit mehr als 10 % zugesetzten Polyolen schreibt das europäische Lebensmittelrecht den Hinweis vor:
„Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken.“
Ist Biosüße vegan?
Ja. Die Biosüße besteht aus Bio-Erythrit pflanzlichen Ursprungs und wird auf der aktuellen Produktseite als vegan und vegetarisch ausgewiesen.
Enthält Biosüße Gluten, Fructose oder Lactose?
Die aktuelle Biosona-Produktinformation beschreibt das Bio-Erythrit als Zuckeralternative ohne Gluten, Fructose und Lactose.
Für Personen mit Allergien oder medizinisch diagnostizierten Unverträglichkeiten sind jedoch stets die Kennzeichnung und mögliche Spurenhinweise auf der aktuell gelieferten Originalverpackung maßgeblich.
Warum Biosüße in Bio-Qualität wählen?
Die Biosüße besteht aus 100 % Bio-Erythrit und wird aus einem Rohstoff aus kontrolliert biologischem Anbau hergestellt.
Im ökologischen Landbau sind chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und leicht lösliche mineralische Stickstoffdünger grundsätzlich nicht zugelassen.
Die Bio-Zertifizierung umfasst dabei nicht nur den landwirtschaftlichen Rohstoff, sondern auch Anforderungen an Verarbeitung, Rückverfolgbarkeit und Kontrolle.
Wie sollte Biosüße gelagert werden?
Erythrit ist ein trockenes, kristallines Produkt und lässt sich ähnlich wie Haushaltszucker lagern.
Lager- und Aufbewahrungshinweis
Biosüße sollte:
- trocken,
- vor Feuchtigkeit geschützt,
- gut verschlossen,
- bei normaler Raumtemperatur
aufbewahrt werden.
Eine Lagerung im Kühlschrank ist nicht erforderlich.
Feuchtigkeit sollte möglichst vermieden werden, da sie zur Bildung von Klumpen führen kann.
Nährwerte & Analyseergebnisse bezogen auf 100 g
| Energie | 0 kJ / 0 kcal |
|---|---|
| Fett | 0 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 0 g |
| Kohlenhydrate | 0 g |
| davon Zucker | 0 g |
| Ballaststoffe | 0 g |
| Eiweiß | 0 g |
| Salz | 0 g |
Zutaten
100 % Bio-Erythrit*
*Aus kontrolliert biologischem Anbau.
Qualität
- Bioerzeugnis: Ja
- Anteil an Bio-Zutaten: 100 % Bio
- Staatliches Siegel: EU-Bio-Logo
- Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006
Weitere gesetzliche Angaben
- Bezeichnung des Lebensmittels: Tafelsüße auf Grundlage von Erythrit / Bio-Erythrit
- Rechtlicher Hinweis: Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken.
- Inverkehrbringer: Genuss ohne Reue GmbH, Grabenweg 68, A-6020 Innsbruck
- Inhalt: 440 g
- Biosona Art.-Nr.: 9210010
- GTIN: 9120071080051
Weitere Eigenschaften
- 100 % Bio
- Vegan
- Vegetarisch
- Glykämischer Index: 0
- Kalorienfrei nach EU-Nährwertberechnung
