Zu Produktinformationen springen
1 von 1

Yacon Sirup, bio, 235 g

Yacon Sirup, bio, 235 g

Normaler Preis €10,59 EUR
Normaler Preis €10,99 EUR Verkaufspreis €10,59 EUR
Grundpreis €45,06  pro  kg
Angebot Ausverkauft
Inkl. Steuern. Versand wird beim Checkout berechnet

Direktrabatt sichern – automatisch im Warenkorb!

2 % Rabatt ab 50 € · 3 % Rabatt ab 75 € · 4 % Rabatt ab 100 €

Artikelnummer: 9210019

  • klimafreundlicher Versand
  • Bio-zertifiziert durch DE-ÖKO-007
  • Gratis Versand ab 39€

Vollständige Details anzeigen

Yacon-Sirup – Pflanzliche Süße mit mildem Karamellaroma und weniger Kalorien

Yacon-Sirup ist ein dunkelbrauner, dickflüssiger Pflanzensirup, der aus den saftreichen Speicherwurzeln der Yacon-Pflanze gewonnen wird. Sein angenehm milder, leicht karamelliger Geschmack macht ihn zu einer vielseitigen Alternative zu Haushaltszucker, Honig und anderen Sirupen.

Der Sirup eignet sich zum Süßen zahlreicher kalter und warmer Speisen sowie Getränke.

Es enthält halb so viele Kalorien wie weißer Haushaltszucker: 197 kcal vs. ca. 400 kcal..

Besonders charakteristisch ist sein hoher Gehalt an Fructooligosacchariden, kurz FOS. FOS werden nicht im Dünndarm verdaut und haben dadurch wenig Einfluss auf den Blutzucker, liefern kaum Energie und wirken präbiotisch, ähnlich wie Ballaststoffe.

Wie schmeckt Yacon-Sirup?

Yacon-Sirup besitzt einen milden, angenehm süßen Geschmack. Seine Süßkraft ist meist geringer als die von Haushaltszucker oder Honig. Dadurch wirkt er weniger aufdringlich und lässt sich gut dosieren.

Karamellige und malzige Geschmacksnoten

Geschmacklich erinnert Yacon-Sirup je nach Herstellung und Konzentration an:

  • mildes Karamell,
  • Melasse,
  • Malz.

Helle Sorten schmecken häufig etwas milder und fruchtiger. Dunklere Yacon-Sirupe besitzen meist ein kräftigeres, malzigeres und stärker karamellisiertes Aroma.

Weniger süß als Haushaltszucker

Yacon-Sirup schmeckt gewöhnlich weniger intensiv süß als Haushaltszucker. Wird er in Rezepten als Zuckerersatz verwendet, kann deshalb eine etwas größere Menge erforderlich sein. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass der Sirup zusätzliche Flüssigkeit in das Gericht einbringt.

Woher stammt Yacon-Sirup?

Die Yacon-Pflanze trägt den botanischen Namen Smallanthus sonchifolius und stammt ursprünglich aus den Andenregionen Südamerikas. Sie wird insbesondere mit Ländern wie Peru, Bolivien und Ecuador in Verbindung gebracht.

Traditionelle Nutzpflanze aus den Anden

Yacon wird in Südamerika bereits seit Jahrhunderten als Lebensmittel genutzt. Die saftreichen Speicherwurzeln können frisch verzehrt, getrocknet, verarbeitet oder zu einem süßen Pflanzensaft konzentriert werden.

Wie wird Yacon-Sirup hergestellt?

Yacon-Sirup wird aus den unterirdischen Speicherwurzeln der Yacon-Pflanze hergestellt. Diese äußerlich knollenähnlichen Wurzeln enthalten viel Saft und besitzen von Natur aus einen mild-süßen Geschmack.

Gewinnung des Yacon-Saftes

Nach der Ernte werden die Yacon-Wurzeln zunächst gründlich gereinigt. Anschließend werden sie zerkleinert, gerieben oder gepresst, damit der Pflanzensaft austreten kann. Der gewonnene Saft wird gefiltert, um feste Pflanzenbestandteile zu entfernen.

Schonende Konzentration zum Sirup

Dem gefilterten Yacon-Saft wird anschließend durch Erwärmung oder Verdampfung ein großer Teil des Wassers entzogen. Dabei konzentriert sich der Saft zunehmend, bis die gewünschte dickflüssige Konsistenz entsteht.

Welche Inhaltsstoffe enthält Yacon-Sirup?

Yacon-Sirup enthält natürlicherweise verschiedene Kohlenhydrate. Dazu zählen insbesondere:

  • Fructooligosaccharide,
  • Fructose,
  • Glucose,
  • Saccharose.

Der genaue Anteil kann von Produkt zu Produkt deutlich variieren. Deshalb sollten für eine ernährungsphysiologische Bewertung stets die Nährwertangaben des konkreten Yacon-Sirups berücksichtigt werden.

Was sind Fructooligosaccharide?

Fructooligosaccharide, kurz FOS, sind kurzkettige Kohlenhydratverbindungen. Sie werden im menschlichen Dünndarm nicht oder nur in geringem Umfang aufgespalten und gelangen weitgehend in den Dickdarm.

Dort werden sie von Darmbakterien fermentiert. Größere Mengen können deshalb bei empfindlichen Personen Blähungen, Bauchgrummeln oder eine abführende Wirkung verursachen.

Welche Speisen kann man mit Yacon-Sirup süßen?

Yacon-Sirup ist vielseitig einsetzbar und passt besonders gut zu Speisen, bei denen eine milde Süße mit einer leicht karamelligen Note erwünscht ist.

Frühstück und Müsli

Yacon-Sirup eignet sich zum Süßen von:

  • Müsli,
  • Porridge,
  • Overnight Oats,
  • Naturjoghurt,
  • pflanzlichen Joghurtalternativen,
  • Quark,
  • Skyr,
  • Obstsalat,
  • Chia-Pudding.

Der Sirup kann direkt über die fertige Speise gegeben oder bereits bei der Zubereitung eingerührt werden.

Pfannkuchen, Waffeln und Brot

Yacon-Sirup kann ähnlich wie Ahornsirup verwendet werden. Er passt gut zu:

  • Pfannkuchen,
  • Waffeln,
  • Crêpes,
  • Toast,
  • Brot,
  • Brötchen,
  • Nussmus.

Sein malzig-karamelliger Geschmack harmoniert besonders gut mit Nüssen, Kakao, Bananen, Äpfeln und Trockenfrüchten.

Desserts und Süßspeisen

Auch kalte Desserts lassen sich mit Yacon-Sirup verfeinern, zum Beispiel:

  • Cremes,
  • Pudding,
  • Eis,
  • Fruchtdesserts,
  • Müsliriegel,
  • Energiekugeln,
  • selbst gemachte Schokoladenspeisen.

Für ungebackene Speisen eignet sich der Sirup besonders gut, da sein charakteristisches Aroma unverändert erhalten bleibt.

Dressings, Marinaden und Saucen

Yacon-Sirup kann außerdem für herzhafte Rezepte verwendet werden. Eine kleine Menge passt zu:

  • Salatdressings,
  • süß-sauren Saucen,
  • Marinaden,
  • Chutneys,
  • Gemüsegerichten,
  • asiatisch inspirierten Saucen.

Er lässt sich beispielsweise mit Senf, Essig, Zitronensaft, Sojasauce oder Gewürzen kombinieren.

Welche Getränke kann man mit Yacon-Sirup süßen?

Yacon-Sirup löst sich gut in vielen warmen und kalten Getränken.

Tee

Der Sirup passt besonders gut zu:

Bei sehr feinen Grüntees, Weißtees oder Jasmintees kann sein ausgeprägtes Karamell- und Malzaroma den ursprünglichen Teegeschmack überdecken. Hier sollte er besonders sparsam dosiert werden.

Kaffee und Kakao

Das leicht karamellige Aroma ergänzt kräftige Getränke wie:

Auch Pflanzendrinks aus Hafer, Mandeln oder Nüssen können mit einer kleinen Menge Yacon-Sirup gesüßt werden.

Smoothies und kalte Getränke

Yacon-Sirup kann außerdem in Smoothies, Shakes und selbst gemachten Erfrischungsgetränken eingesetzt werden. Er harmoniert besonders gut mit Banane, Apfel, Birne, Beeren, Kakao und Nussmus.

Kann man Yacon-Sirup zum Backen verwenden?

Grundsätzlich kann Yacon-Sirup auch zum Backen verwendet werden. Da es sich um einen flüssigen Sirup handelt, kann er Haushaltszucker jedoch nicht in jedem Rezept ohne weitere Anpassung ersetzen.

Beim Ersetzen von Zucker durch Yacon-Sirup sollte die Menge anderer Flüssigkeiten im Rezept gegebenenfalls reduziert werden. Außerdem ist Yacon-Sirup meist weniger süß als Haushaltszucker.

Ist Yacon-Sirup für Diabetiker geeignet?

Yacon-Sirup wird häufig als Alternative zu Haushaltszucker angeboten, weil ein Teil seiner Kohlenhydrate aus Fructooligosacchariden besteht. Diese werden nicht vollständig wie gewöhnlicher Zucker verdaut.

Trotzdem ist Yacon-Sirup nicht zuckerfrei. Er kann je nach Produkt unterschiedliche Mengen an Fructose, Glucose und Saccharose enthalten.

Geringerer glykämischer Index als Haushaltszucker

Für einzelne untersuchte Yacon-Produkte wurde ein glykämischer Index von ungefähr 40 ermittelt. Haushaltszucker liegt je nach Messung meist bei etwa 59 bis 65. Roggenvollkornbrote und Haferflocken haben einen glykämischen Index von etwa 45 bis 55.

Der glykämische Index ist ein Maß dafür, wie stark und wie schnell ein kohlenhydrathaltiges Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt. Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index unter 50 können dazu beitragen, dass der Blutzuckerspiegel langsamer ansteigt.

Keine unbegrenzte Verwendung bei Diabetes

Menschen mit Diabetes sollten Yacon-Sirup nicht als blutzuckerneutrales Süßungsmittel betrachten. Bei der Verwendung sollten berücksichtigt werden:

  • die Kohlenhydratangaben auf der Verpackung,
  • die verwendete Portionsgröße,
  • die Zusammensetzung der gesamten Mahlzeit,
  • die persönliche Blutzuckerreaktion.

Bei einer bestehenden Diabeteserkrankung sollte die Verwendung mit dem behandelnden Arzt oder einer qualifizierten Ernährungsberatung abgestimmt werden.

Kann Yacon-Sirup Verdauungsbeschwerden verursachen?

Die enthaltenen Fructooligosaccharide werden im Dickdarm fermentiert. Vor allem bei größeren Mengen können daher folgende Beschwerden auftreten:

  • Blähungen,
  • Völlegefühl,
  • Bauchgrummeln,
  • Bauchkrämpfe,
  • weicher Stuhl,
  • Durchfall.

Langsam mit kleinen Mengen beginnen

Wer Yacon-Sirup bisher nicht verwendet hat, sollte zunächst mit einer kleinen Menge beginnen. Ein halber bis ein Teelöffel reicht aus, um Geschmack und persönliche Verträglichkeit zu testen.

Menschen mit Reizdarm, FODMAP-Empfindlichkeit oder einer Unverträglichkeit gegenüber Fructanen können besonders sensibel reagieren.

Sind allergische Reaktionen auf Yacon-Sirup bekannt?

Allergische Reaktionen auf Yacon gelten als selten, sind jedoch grundsätzlich möglich. Yacon gehört botanisch zur Familie der Korbblütler.

Personen mit bekannten Allergien gegen Pflanzen aus dieser Familie sollten den Sirup vorsichtig verwenden. Dazu gehören beispielsweise individuelle Allergien gegen bestimmte Korbblütler wie Sonnenblume, Kamille, Beifuß, Löwenzahn oder Chicorée.

Wie sollte Yacon-Sirup gelagert werden?

Yacon-Sirup sollte vor Wärme, direkter Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit geschützt aufbewahrt werden.

Lagerung vor dem Öffnen

Ungeöffnete Flaschen sollten:

  • trocken,
  • kühl,
  • lichtgeschützt,
  • bei gleichmäßiger Raumtemperatur

gelagert werden.

Aufbewahrung nach dem Öffnen

Nach dem Öffnen sollte der Yacon-Sirup im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von drei Monaten verbraucht werden.

Veränderungen im Kühlschrank

Bei niedrigen Temperaturen kann Yacon-Sirup dickflüssiger werden. Das ist normalerweise kein Anzeichen für einen Qualitätsverlust. Vor der Verwendung kann die Flasche einige Minuten bei Raumtemperatur stehen.

Warum Yacon-Sirup aus Bio-Qualität wählen?

Bei Bio-Yacon-Sirup stammen die verwendeten Yacon-Wurzeln aus kontrolliert biologischem Anbau. Im ökologischen Landbau sind chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und leicht lösliche mineralische Stickstoffdünger grundsätzlich nicht erlaubt.

Eine sorgfältige Verarbeitung und schonende Konzentration tragen dazu bei, den ursprünglichen Charakter des Pflanzensaftes möglichst gut zu erhalten.

Für wen eignet sich Yacon-Sirup?

Yacon-Sirup eignet sich für alle, die eine pflanzliche Süße mit mildem Karamell- und Malzaroma suchen. Er ist besonders interessant für Menschen, die Haushaltszucker gelegentlich ersetzen und Speisen oder Getränke bewusst und sparsam süßen möchten.

Da der Sirup ausschließlich aus pflanzlichen Rohstoffen hergestellt wird, ist er grundsätzlich für eine vegane und vegetarische Ernährung geeignet.

Zutaten

Yacon Sirup (100%)*
*Zutaten aus ökol. Landbau

Nährwerte & Analyseergebnisse bezogen auf 100g

Energie kJ / kcal 824 kJ / 197 kcal
Fett 0,2 g
davon gesättigte Fettsäuren 0,1 g
Kohlenhydrate 24,9 g
davon Zucker 24,9 g
Eiweiß 2,1 g
Salz 0 g
Bioerzeugnis Ja
Staatliche Siegel EU Bio-Siegel
Länderzusatz des EU-Logos Nicht EU-Landwirtschaft
Öko-Kontrollstelle FR-BIO-09

Weitere gesetzliche Angaben

Bezeichnung des Lebensmittels Yacon-Sirup
Inverkehrbringer RCT Food, 14 rue de Romainville, F-03300 Cusset

Allergiehinweise

Spuren möglich:
Schalenfrüchte

Weitere Eigenschaften

vegan, vegetarisch

GTIN

3770019857526